18.06.2002
TIFGA geht gegen falsche Behauptungen einer ehemaligen Mitarbeiterin vor
TIFGA hat heute eine Stellungnahme zu den jüngsten öffentlichen Behauptungen einer ehemaligen Mitarbeiterin, Tamara Lang, bezüglich der Wiener Einrichtung des Instituts veröffentlicht.
Frau Lang, die zuvor in einer administrativen Unterstützungsfunktion tätig war, behauptete, dass ein „geheimer militärischer Zweig“ von einem gesperrten Dachanbau des Instituts aus operiere und gab ferner an, Militärpersonal und nicht identifizierte Flugzeuge beim Zugang zum Gebäude beobachtet zu haben.
Diese Behauptungen sind kategorisch falsch.
„Die derzeit kursierenden Behauptungen sind fantasievoll, unbegründet und realitätsfern“, sagte ein Sprecher der TIFGA. „Sie zeugen von einer Fehlinterpretation des routinemäßigen Infrastrukturzugangs und einer Neigung zu reißerischen Spekulationen.“
TIFGA bestätigt, dass es sich bei dem von Frau Lang erwähnten Dachanbau um einen gesicherten Technikbereich handelt, der Kommunikations-, Klimatisierungs- und Sicherheitssysteme beherbergt, wie sie in modernen Forschungseinrichtungen üblich sind. Der Zutritt ist ausschließlich autorisiertem Wartungs- und Sicherheitspersonal gestattet.
Frau Langs Anstellung beim Institut wurde einige Wochen vor ihren öffentlichen Äußerungen aufgrund mehrerer dokumentierter Fälle unangemessenen Verhaltens am Arbeitsplatz beendet. Zu keinem Zeitpunkt während ihrer Anstellung war sie an geheimer Forschung, der Gebäudesicherheit oder der Infrastrukturplanung beteiligt.
Das Institut merkte ferner an, dass Frau Langs Behauptungen stark auf populären Mediendarstellungen von Experimentalflugzeugen und verdeckten Militäroperationen zu beruhen scheinen.
„Übermäßiger Konsum spekulativer Medien stellt keinen Beweis dar“, fügte der Sprecher hinzu. Dr. Michael Bernsteiger, Co-Direktor des Instituts, bekräftigte das Engagement des TIFGA für rechtmäßige und transparente Forschungsarbeit, die ausschließlich im Rahmen ziviler und akademischer Richtlinien durchgeführt wird.
TIFGA wird sich zu diesem Thema nicht weiter äußern und rät der Öffentlichkeit und den Medien, sich auf verifizierte Informationen zu stützen und nicht auf Spekulationen verärgerter ehemaliger Mitarbeiter.
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